Mittwoch, 26. Juni 2013

Per Anhalter durch die Wildnis (Chapter II)

Ben ist wohl doch nicht so ein cooler Typ wie er am Anfang tat. Na klar,  hat sich nach und nach immer ein Stückchen vorgearbeitet im Auto. Er sitzt seit ein paar tausend Kilometern auf der Mittelarmlehne. Geht so.
Eine große Hilfe war er bisher auch nicht. Für den Aufbau des Tarps zu klein, beim Abwasch wird angeblich das Fell zu nass und er hat Angst vor der Spiritus Flamme des Kochers.

Einmal hat er sich dann sogar noch über mich lustig gemacht weil ich einige Taschenlampen mit dabei hatte obwohl es doch nie so richtig dunkel wurde.

Ich glaube, dass wir ihn auch gleich in den ersten Tagen mit unserer dreisten Art verunsichert haben, wie wir Privatgrundstücke als unseren Camping Platz in Beschlag genommen haben.

Okay, einmal hat er sich nützlich gemacht, indem er auf der Überfahrt zu den Lofoten im Bauch der Fähre auf das Auto aufgepasst hat.
Mal schauen, was die letzten Tage mit ihm noch so bringen. Er vermittelt auf jeden Fall das Gefühl, dass er sich auf Berlin freut.

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